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Mensch
Das ist das Lied der Euphemismen, Rhetorikmechanismen,
von all dem Zeug von dem ich nichts verstehe.
Aber auch das Lied der kurzen Beine, der Lügen und dem Scheine,
eben das was untergeht.
Da sind Marionetten an ihren goldenen Ketten,
und machen nur was er von ihnen will.
Darüber ist der Puppenspieler, ein Alphatier-Debiler
der bleibt natürlich still.
Denn wer lügt und betrügt der fliegt auf.
Und für paar Euros nimmt man das in Kauf.
Aber die Spieler die verlieren kein Wort,
und wenn doch dafür gibt’s doch Mord.
Ja der Mensch der braucht Kohle zum Leben und zum Wohle,
denn mit Geld macht das alles doch nur Sinn.
Ohne Aktien und Optionen würd Existenz nicht lohnen,
wo kämen wir dann hin?
Denn was nur trennt von dem Tiere, ja wir trinken gerne Biere
denn Sorgen die vertrinkt man nicht mit Tee.
Und wir halten unseren Munde gibt’s Bier zur rechten Stunde,
dann ist die Welt ok.
Das System funktioniert wie geschmiert,
wer sich nicht daran hält, der verliert.
Und wenn du doch für Gerechtigkeit bist,
dann sagen sie der ist halt Populist.
Denn nach unten soll man treten und nach oben bitte beten,
so dass der Zirkus weiter gehen kann.
Wir sind die Raubtiernummer, Treppchen rauf Treppchen runner,
und Fauchen ist Programm.
Ja so leben wir unser Leben, vom Nehmen und vom Nehmen.
Was morgen ist, das ist noch lange hin.
Wir haben Erdöl gefunden, die Natur damit geschunden,
mobil trotz Doppelkinn.
Und wenn der letzte Tropfen dann versiegt
und es wirklich gar kein Öl mehr gibt
Ja Leute dann gibt’s endlich wieder Krieg
und die Atombombe ja die fliegt.
FOGEL F – politischer Liedermacher