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Wie du meinst
Es gab noch nie so viele Themen, über die zu schreiben ich mich schämen sollte.
Der Drang sie zu erwähnen, den wollte ich mir nicht nehmen.
So bleibt mir nur, mich zu schämen.
Wie ich mich schäm' ob der Gedanken, die in meinem Kopf, dem Kranken fliegen. Sie fliegen ohne Schranken, ich liebe die Gedanken, die gesunden und die kranken.
Denn was heute noch gesund obliegt morgen schon profundem Zweifel, und bald stirbt der Befund und reifet nur der Schund, ach was ist hier gesund?
Es wäre ne Menge wert, wenn man völlig unversehrt seine Meinung und scheint sie auch verkehrt, gegen Zeit und Geist verehrt. Wäre das nicht ne Menge wert?
Weil man Mensch doch erst mal ist und nicht nur ein Faschist, wir sind so viel, ob Kommunist, Aktivist oder wie ich Narzist, weißt du wirklich wer du bist?
Du bist ein Stück von mir und ich doch auch von dir, wir haben beide so unglaublich viel erlebt, ich will wissen wie es dir geht, wie dein Leben sich so lebt.
Wie kanns denn falsch sein zuzuhören? Warum muss man sich denn stören an bloßen Wörtern, wenn Worte dich stören, dann will ich deine gerne hören, lass mich dir zuhören.
Ich hab mal gemeint, der Nächste sei mein Feind, obwohl er sagte, es ist nicht wie's scheint, doch fragte ich nicht wie er's meint, fragt ihr ihn bitte, wie er's meint.
FOGEL F – politischer Liedermacher